M-Commerce: Deutschland hängt am Black Friday hinterher

M-Commerce: Deutschland hängt am Black Friday hinterher

Kaum ist der Black Friday vorbei, stürzen wir uns in die Zahlen und werten den Schnäppchentag ausgiebig aus. Eine erste Erkenntnis: deutsche Shops performen mobil schlechter als der europäische Schnitt.   

Während in Großbritannien am Black Friday erstmalig mehr über Smartphones und Tablets als über Desktop-Geräte gekauft wurde, zogen die deutschen Verbraucher beim Online-Kauf auch in diesem Jahr Desktop-Geräte vor. Deutschland lag am Black Friday beim „M-Commerce“ sogar unter dem europäischen Schnitt, wie unsere Datenauswertung ergab.

Während europaweit 43 Prozent der von Ve ausgewerteten Kaufabschlüsse über Mobilgeräte erfolgten, lag die mobile Quote in Deutschland bei nur 37 Prozent – 63 Prozent der Käufe erfolgten nach wie vor über Desktop. Besonders im Vergleich zu Großbritannien wird die Diskrepanz beim mobilen Shopping deutlich: hier fielen erstmalig mit 51 Prozent die Mehrheit aller Einkäufe auf Mobilgeräte.

Auch beim mobilen Traffic lag Deutschland am Black Friday unter dem europäischen Schnitt. Während mit 51 Prozent europaweit bereits mehr Verbraucher ihr Smartphone und Tablet zum Angebotsvergleich zückten, dominierten laut Ve in Deutschland auch bei der Recherche die Desktop-Geräte – wenn auch mit einem geringen Abstand von 52 zu 48 Prozent. In Großbritannien hatten mit 63 Prozent mobile Geräte deutlich die Nase vorn.

Der hiesige Onlinehandel kann sich jedoch über eine andere Statistik freuen: So viel Aufmerksamkeit wie in diesem Jahr wurde dem Black Friday wohl noch nie zuteil, und dies spiegelt sich auch in den Zahlen wider. In Deutschland, Österreich und der Schweiz beobachteten wir viermal mehr Kaufabschlüsse als an einem durchschnittlichen Freitag. Und hier liegt die DACH-Region mit einem Anstieg von 410 Prozent über dem europäischen Schnitt von 391 Prozent und über einem Plus in Großbritannien von 352 Prozent.

Unsere Einordnung:

Die Zahlen zeigen, dass viele deutsche Onlinehändler noch immer Nachholbedarf bei der mobilen Optimierung ihres Angebots haben. Gerade beim laufenden Weihnachtsgeschäft ist es für Shops fatal, wenn eine unbefriedigende User Experience zu Kaufabbrüchen auf Smartphones führt. Die Daten aus Großbritannien beweisen, dass kleine Endgeräte keine Kaufhürde darstellen müssen. Daher sollten deutsche  Händler dringend weiter an der mobilen Optimierung ihrer Seiten arbeiten.

Wie man auf mobilen Endgeräten die Zahl der Kaufabbrüche reduziert, zeigen wir Dir hier: 

Kaufabbrüche reduzieren

 

Black Friday, Cyber Monday, Cyber weekend

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Posted by Benedikt Mohr