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Warum deutsche Onlineshops den Mobile Boom verpassen

Warum deutsche Onlineshops den Mobile Boom verpassen

Mobile boomt – das wissen wir alle. Doch konkrete und verlässliche Zahlen zum Kaufverhalten via Smartphone und Tablet sind oft Mangelware. Nun gibt es frische Daten – und die haben es in sich: Die deutschen Onlinehändler kommen bei den Mobile Conversions nicht gut weg. Was können sie besser machen?

Der Report „Best of Europe 2016“ von Adobe* belegt eine große Schieflage. Der Anteil mobilen Traffics steigt in Deutschland massiv an, doch der Trend führt nicht zu einem gleichzeitigen Anstieg der mobilen Conversions. Im  Gegenteil: sowohl die durchschnittliche Interaktionsrate als auch die Conversion Rate haben im vergangenen Jahr abgenommen:

  • knapp ein Drittel der Webseitenaufrufe 2016 ging von einem Smartphone aus (ein Anstieg von 51 %)
  • die durchschnittliche Interaktionsrate von Smartphone-Nutzern mit Webseiten sank jedoch um 4,2 %
  • die Mobile Conversion Rate sank im Schnitt um einen Prozentpunkt auf 0,72 % (im Vergleich zu 2,38 % über Desktop).

Die Zahlen belegen, dass es den Onlinehändlern in Deutschland offensichtlich nicht gelingt, den Usern auch auf mobilen Endgeräten eine überzeugende User Experience zu bieten, die letztendlich zu dem führt, was zählt: dem Kaufabschluss.

Mobile führt noch immer zu Frust

Laut des Adobe-Reports sind lediglich 38 % der befragten User mit dem Kundenerlebnis auf ihrem Smartphone zufrieden – das Frust-Niveau ist entsprechend hoch. User bemängeln vor allem:

  • eine fehlende Anpassung an mobile Screens (48 %)
  • eine lange Ladezeite mobiler Inhalte (45 %)
  • eine schlechte Seiten-Navigation (40 %)
  • ein schlechtes mobiles Design (28 %).

Beim Geräte-Wechsel gehen Kunden verloren

User rufen Seiten mit ihren Smartphones zwar fleißig auf, springen aufgrund der schlechten User Experience aber nach kurzer Zeit ohne Kaufabschluss wieder ab. Sie informieren sich gerne unterwegs über Produkte und Angebote, tätigen den Kauf dann aber lieber auf einem größeren Desktop-Gerät. Denn hier ist der Bestellvorgang noch immer einfacher.

Mit diesem Umstand kann kein Shopbetreiber zufrieden sein. Denn Käufer sind im Internet selten loyal und kaufen dort ein, wo sie ohne große Recherche ein überzeugendes Angebot finden. Beim Wechsel des Endgeräts ist die Gefahr daher groß, dass ein User letztlich nicht in dem Shop kauft, in dem er sich informierte.

Dem Shop geht somit jede Menge Umsatz verloren – und dass nur, weil er es nicht schaffte, den interessierten Kunden schon auf seiner mobilen Seite zum Abschluss zu bringen. Das muss nicht sein.

Mehr Mobile Conversions durch Optimierung

Der Report von Adobe zeigt einmal mehr, wie wichtig eine Verbesserung der mobilen Customer Journey ist, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der User orientiert. Es reicht einfach nicht, lediglich im CMS oder im Shopsystem den Haken beim responsiven Design zu setzen.

Vielmehr müssen Shops genau analysieren, wann und wo die meisten User von der mobilen Webseite abspringen. Mit den gewonnenen Daten kann ein Conversion Funnel erstellt werden, der die Identifizierung von Schwachstellen und die Einleitung entsprechender Maßnahmen erleichtert. A/B-Tests helfen dabei, die wirklich besten Optionen für jeden Schritt der Costumer Journey zu finden.

Eine solche Optimierung des mobilen Kundenerlebnisses ist arbeitsintensiv, sie wird sich aber lohnen. Denn jeder Schritt, der den User näher zur Conversion bringt, zahlt sich langfristig aus. Und das Potenzial des M-Commerce ist bekanntlich gigantisch.

Mobile Conversions steigern E-Commerce

Mobile Conversions durch Personalisierung

Klar ist aber auch, dass die Verbesserung der mobilen Darstellung und Menüführung nur die halbe Miete ist. Um wirklich mehr Besucher zur Conversion zu bringen, bedarf es mehr: nämlich einer individuellen Kundenansprache mit Inhalten, die wirklich interessieren. Gerade auf den kleinen Displays ist dies wichtig, um dem User den Einkauf zu erleichtern.

Oft sind es – abgesehen von einer schlechten Usability – nur Kleinigkeiten, die zum Kaufabbruch führen: etwa eine fehlende Produktinformation, Unklarheiten beim Versandprozess oder ein komplizierter Schritt im Checkout.

Hier setzt der digitale Shoppingassistent VePanel an: Mit ihm können User im Moment des Kaufabbruchs gezielt angesprochen und mit Informationen versorgt werden, die genau zu ihren Bedürfnissen und Interessen passen.

Möglich wird dies durch eine Echtzeitanalyse des Nutzerverhaltens auf Deiner Seite. VePanel verlängert die Verweildauer, steigert die Conversion Rate und generiert so nachhaltig steigende Umsätze im M-Commerce.

Wie VePanel auf mobilen Geräten genau funktioniert, erklären wir Dir hier.

*Hier geht es zur Studie „Best of Europe 2016“ von Adobe.

M-commerce, Conversion Optimierung

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Posted by Benedikt Mohr