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Die 4 wichtigsten Trends für “Programmatic Video”

Die 4 wichtigsten Trends für “Programmatic Video”

Täglich werden mehrere Milliarden Stunden Videos im Internet geschaut. Die Werbebranche stellt sich darauf ein. Doch es reicht nicht, gute Inhalte zu produzieren – sie müssen auch gut vermarktet werden. Dabei führt kein Weg an Programmatic Video vorbei.

Wenn überhaupt noch jemand Zweifel am Siegeszug von Webvideos gehabt haben sollte, wurde er spätestens vor wenigen Wochen von einer kleinen Meldung überzeugt. Ende Februar verkündete YouTube nämlich eine geradezu schwindelerregende Zahl: Alleine über die Google-Plattform werden tagtäglich eine Milliarde Stunden Videoinhalte konsumiert. 100.000 Jahre bräuchte ein einzelner Mensch, um diese gigantische Menge an Inhalten zu sichten.

Und der Siegeszug von Videoinhalten wird anhalten. Im Jahr 2020 sollen geschätzte 82 Prozent des gesamten Traffics auf Webvideos fallen. Kein Wunder also, dass sich auch die Werbewelt auf Videoinhalte stürzt. Und wie bei anderen Werbeformen steht nun auch hier ein Stichwort im Vordergrund: "Programmatic".

Programmatic Video: Was ist überhaupt "Programmatic"?

Ziel von Programmatic Advertising ist es, jedem User individuell passende Werbeinhalte auszuspielen und so eine effiziente Kundenansprache zu ermöglichen. Dafür bedarf es hochwertiger Daten der Costumer Journey sowie der Fähigkeit des Anbieters, diese Daten in wenigen Millisekunden sinnvoll verarbeiten zu können.

Das Buzzword "Programmatic" hat die Marketingwelt in den letzten Jahren wie im Sturm erobert. Denn wenn Programmatic-Lösungen gut gemacht sind, sind sie hoch wirksam, kosteneffizient und bieten beste Möglichkeiten fürs Targeting.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit von Marketern stand bei Programmatic-Maßnahmen bisher vor allem die Display-Werbung. Doch durch den Boom von Videoformaten steigen die Werbeausgaben für Programmatic Video rasant: Im Jahr 2014 lagen die Ausgaben in den USA noch bei 0,63 Mrd. US-Dollar, zwei Jahre später bereits bei 6,18 Mrd. Dollar. Für Marketer ist es da besonders interessant zu wissen, wie sich der Boom auf verschiedene Kanäle auswirkt. Wir haben die vier wichtigsten Trends zusammengetragen.

1. Mobile Video Advertising wächst am schnellsten

Nutzer schauen nicht nur immer mehr Videos, sie tun dies auch immer mehr auf ihren mobilen Endgeräten. Als Konsequenz werden wir in den nächsten Jahren vor allem im Bereich Mobile Video Advertising starke Wachstumsraten sehen.

PwC schätzt in seinem aktuellen “Global Entertainment and Media Outlook report”, dass die Erlöse in diesem Sektor von 3,54 Mrd. US-Dollar im Jahr 2015 bis auf 13,3 Mrd. Dollar im Jahr 2020 ansteigen werden. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 30 Prozent. Der Mobile-Video-Bereich ist somit die schnellst wachsende Disziplin im digitalen Marketing – und wir rechnen fest damit, dass dieser Trend 2017 den entscheidenden Schub erleben wird.

2. Native Inhalte auch bei Videos zwingend nötig

2017 werden wir insbesondere auch einen Anstieg der nativen Video-Ads erleben, da sie gleich zwei große Vorteile haben: Native Formate werden von Ad Blockern nicht gesperrt und entsprechen vielmehr den Sehgewohnheiten der User, die auf optische "Fremdkörper" zunehmend negativ reagieren.

Dadurch, dass native Videoformate dem Look and Feel und dem natürlichen Kontext der Seite entsprechen, sind sie für den Nutzer viel akzeptabler als alte, konventionelle Formate. Dies wirkt sich positiv auf die Marke und die Kampagnenziele aus. Marketer sollten sich bei Programmatic Video daher dringend auf native Formate konzentrieren.

3. Interaktive Videos: User Engagement auf neuem Level

Um in der Masse der Werbeangebote aufzufallen, muss sich jede Marke darum bemühen, immer wieder neue und spannende Inhalte anzubieten. Eine vielversprechende Möglichkeit dafür bieten Videos, bei denen der Nutzer aktiv mitwirken kann.

Man kann sich leicht vorstellen, wie die Aufmerksamkeit des Users steigt, wenn er ein Programmatic Video nicht nur anschauen, sondern die Handlung selbst beeinflussen kann. Sowohl die Brand Awareness als auch die Bereitschaft zur Conversion werden deutlich steigen.

Große Unternehmen wie Facebook, Skittles oder Gatorade haben bereits Interactive Advertising eingesetzt. Für kleinere Marken war dies bislang jedoch schwierig, da die Technik- und Produktionskosten für interaktive Videos vergleichsweise hoch sind. Technische Innovationen ermöglichen es mittlerweile jedoch Unternehmen fast aller Größen, entsprechende Inhalte zu schaffen und in ihren Kampagnen einzusetzen.

4. Location-based: Nutzer direkt vor Ort ansprechen

Programmatic Advertising ist vor allem aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten fürs Targeting so erfolgreich. Mithilfe anonymisierter Nutzerdaten können Werbeplätze in Echtzeit an jeden User individuell angepasst und mit wirklich relevantem Content bespielt werden. Die wichtigsten Parameter für die DMP (Data Management Platform) sind dabei das Alter, die Interessen, der Beruf sowie der Aufenthaltsort des Users.

Insbesondere die Positionsdaten haben mit Location-based Mobile Advertising völlig neue Marketingmöglichkeiten geschaffen. Mit ihnen können Zielgruppen direkt an ihrem aktuellen Aufenthaltsort in Echtzeit angesprochen werden. Auch in diesem Bereich verzeichnen Programmatic-Video-Formate enorme Zuwachsraten: Alleine im Jahr 2016 stieg der Anteil der Videos von 5 Prozent im ersten Quartal auf 17 Prozent im vierten Quartal.

Fazit: An Programmatic Video führt kein Weg vorbei

Videos sind zur zentralen Informationsquelle im Internet geworden, und so besteht kein Zweifel, dass Video Advertising in den nächsten Jahren weiter an Relevanz gewinnen wird. Marketer sollten schon jetzt dringend darauf achten, nicht nur gute Inhalte zu produzieren, sondern diese auch bestmöglich zu vermarkten.

Hier erfährst Du mehr zu Programmatic Video von Ve.

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Posted by Benedikt Mohr